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 Presseartikel für die OTZ am 3. Dezember 2017

Lichtermeer und Weihnachtsmusik in der Knauer Kirche

Während draußen der erste Schnee die Straßen und Wege in eine weiße Hülle verpackte, fand am vergangenen Sonntagabend in der Kirche in Knau ein besinnliches Adventskonzert mit Orgel und Violine statt. Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Knau lud am ersten Advent zu der Veranstaltung „Kirche im Lichtermeer“ ein, die im vergangenen Jahr bereits mit Orgelmusik stattgefunden hatte. Bezugnehmend auf das Bibelkapitel Matthäus 12, Vers 34, in dem es heißt: „Wem das Herz voll ist, dem geht der Mund über!“, erklärte der Gemeindekirchenratsvorsitzende Falk Krüger „Diesen Zusammenhang hat Jesus herausgestellt. Wer in seinem Herzen bewegt ist, den drängt es zum Singen. Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit singt man aus heller Freude. Mit diesem Konzert wollen wir teil der Freude sein und diese Freude auch teilen.“

Kerzenschein von zahlreichen Teelichtern und Stumpenkerzen erleuchtete stimmungsvoll die Kirche, und jeder Gast bekam einen wärmenden Glühwein und Weihnachtsplätzchen. Manche Gäste brachten selbst eine Kerze mit und stimmten sich auf eine schöne Weihnachtszeit ein. 

Die jungen Musiker Felix Renner aus Knau und Franz Schleicher aus Linda hatten ein abwechslungsreiches Musikprogramm zusammengestellt und spielten knapp eine Stunde lang sowohl klassische Weihnachtslieder als auch bekannte Rockballaden. Die satten, warmen Klänge der Orgel ergänzten sich während der musikalischen Darbietung ganz harmonisch mit den feinen, klaren Tönen der Violine. 

Wer Franz Schleicher vor Weihnachten noch einmal hören möchte, der kann dies am kommenden Wochenende tun, wenn er am Samstag, 9. Dezember um 17 Uhr ein Adventskonzert zur Restauration der Orgel in der Moderwitzer Kirche gibt. Am Sonntag, 10. Dezember spielt er gemeinsam mit seiner Schwester Louise um 15 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt in Oettersdorf.

 


 

 

Presseartikel für die OTZ am 20. Nov. 2017

Der Kirchenkreis Schleiz sagt Danke

Während draußen der Himmel dicht verhangen war und leichter Nieselregen die Schultern ungemütlich hochziehen ließ, versammelten sich im großen Saal des Rittergutes in Knau rund 140 geladene Gäste. Jeder von ihnen engagiert sich in irgendeiner Form ehrenamtlich für die Kirche. 

Das Kirchenjahr neigt sich dem Ende zu, und der Kirchenkreis Schleiz lud am vergangenen Samstag, 18. November zu einem gemütlichen Nachmittag mit Musik- und Kulturprogramm ein, um sich bei allen gemeinnützigen Helferinnen und Helfern in den Kirchgemeinden für ihr vielfältiges Engagement zu bedanken. Das kulturelle Angebot umfasste eine musikalische Begleitung beim Kaffeetrinken durch das Mallon Streichquartett aus Greiz und ein Gastspiel der Theaterkompanie Leipzig mit Bernhard Biller und Jürgen Fliegel. Mit ihrem Medizin-Kabarett bezogen sie spitzzüngig und doppeldeutig das Publikum mit ein und sorgten für gute Unterhaltung und viel Gelächter, da sich jeder bei irgendeinem Thema aus den Bereichen Erziehung und Gesundheitswesen angesprochen fühlte.

Mit der Partita in G-Dur von Johann Gottfried Donati, einem Greizer Kantor aus dem 18. Jahrhundert, begann das Mallon Streichquartett das Programm offiziell. Feine Streicherklänge von Violinen, Bratsche und Cello klangen durch den großen Saal und stimmten die Gäste auf einen schönen Nachmittag ein. In der anschließenden Andacht des Superintendenten Jörg Reichmann mit dem Monatsspruch Ezechiel Kapitel 37, Vers 27 wies er darauf hin, dass Gott darin ein Treueversprechen und Hoffnung für schwierige Zeiten gibt, welche im übertragenen Sinn die anstehende dunkle Jahreszeit sein kann, oder persönliche Herausforderungen im Leben des Einzelnen oder auch die angespannte Gemeindesituation.

Die langen Tafeln im Saal des Rittergutes waren mit zahlreichen Gästen aus dem gesamten Kirchenkreis gefüllt, und es gab Kaffee, Kuchen und Canapés. Manuela Luther von der Kirchenkreissozialarbeit eröffnete in ihrer Funktion als Organisatorin nach einem weiteren Stück des Mallon Quartetts - dem Palladio von Carl Jenkins - die Kaffeerunde und bedankte sich herzlich bei allen Anwesenden. „Ehrenamt ist nicht selbstverständlich und sollte auch nicht so wahrgenommen werden.“, so Frau Luther. „Viele Programme im Lutherjahr wären ohne die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer gar nicht umsetzbar gewesen.“ Für ehrenamtliche Arbeit bedarf es an Ausdauer, oft starker Nerven und der Bereitschaft, Persönliches hinten anzustellen.“ Neben dem angenehmen Nachmittagsprogramm mit leckerem Essen und dem gut ausgewählten Kulturangebot stand auf jedem Platz ein Lutherbecher als Präsent bereit, der in der Behindertenwerkstatt Christopherushof in Altengesees von Hand gefertigt wurde. Auf die Frage, ob Frau Luther tatsächlich eine Nachfahrin des bekannten Kirchenmannes war, antwortete sie:“ Ich selbst bin in diesen Stammbaum eingeheiratet, aber mein Mann stammt tatsächlich von der Familie Luther ab. Sein Vorfahre war der Onkel Martin Luthers, Hans der Kleine.“

Ehrenamt hat viele Namen und viele Gesichter. „Die alltäglichen Aufgaben in einer Kirchgemeinde wie beispielsweise Kirchenmusik, Besuchsdienste im Krankenhaus oder zu Hause, Hospizbesuche, Kirchenratsarbeit und einiges mehr können nur dank der ehrenamtlichen Bereitschaft dieser Menschen ermöglicht werden.“, so der Superintendent Jörg Reichmann. „Es gibt Menschen, die sich melden und grundsätzlich ihre Hilfe anbieten, und oft wird in kleinen Orten auch das Ehrenamt traditionell in der Familie weitergegeben, wie zum Beispiel Friedhofspflege.“

Dass das Ehrenamt für viele engagierte Menschen selbstverständlich ist, wird deutlich, wenn sie darüber sprechen. Christel Hildemann aus Triptis sagte zum Beispiel: “Ich muss eigentlich gar nicht hier sein. Ich mache doch gar nicht so viel.“, doch im Laufe des Gesprächs zählte sie gleich mehrere Aufgabenbereiche in der Kirchgemeinde und auch privat auf. Neben Aushängen und Schreibarbeiten für die Kirche engagiert sie sich mit einigen anderen Ortsansässigen in der Bürgerinitiative für Flüchtlinge in Triptis und hilft momentan zwei Flüchtlingsfamilien bei den bürokratischen Hürden und mit Fahrdiensten. Auch Sigrid Wendel-Hendel aus Mönchgrün unterstützt neben der Vereinsarbeit im Wein- und Kulturverein e.V. Mönchgrün und dem Schleizer Kulturbund e.V. die Kirchenarbeit in ihrer Gemeinde. „Unsere Kirchgemeinde und der Wein- und Kulturverein fördern sich gegenseitig.“ In der Gemeinde Gössitz sei Gudrun Biedermann exemplarisch für viele Gäste des Nachmittags genannt. Sie unterstützt die Kirchenarbeit mit Aushängen und hält Lesegottesdienste, wenn Pfarrerin Schwalbe verhindert ist. Diese Arbeiten und auch die regelmäßigen Reinigungsdienste in und um die Kirche sind zeitaufwendig und werden dennoch gern von den engagierten Anwohnern geleistet. Auch hier hieß es, dies sei doch nicht der Rede wert. 

Herr Reichmann und Frau Luther freuten sich gleichermaßen über den großen Teilnehmerzuspruch in diesem Jahr. „Wir haben einen Besucherrekord“, so Jörg Reichmann, und Frau Luther ergänzte: “Es gibt mir als Organisatorin sehr viel Dank zurück, dass die Veranstaltung so gut angenommen wird.“ In diesem Jahr findet die Dankveranstaltung zum vierten Mal in Folge im Saal des Rittergutes Knau statt. „Dieser Standort hat sich bewährt.“, so Frau Luther. „Zum einen liegt Knau geografisch günstig in der Mitte des Kirchenkreises und bietet sich daher sehr gut als Treffpunkt für alle an, und zum anderen sind wir mit der Veranstaltungsorganisation und dem Ablauf durch Steffen Herzog und sein Team sehr zufrieden. Man kann sich beruhigt auf ihn verlassen.“ Auch das Streichquartett um Gerd Mallon, der ersten Violine in der Gruppe, kam bei den Gästen gut an. Die vier Hobbymusiker treten bereits seit 12 Jahren gemeinsam regional und überregional auf und haben in ihrem Repertoire verschiedene Genre von Rock über Jazz, von Unterhaltungsmusik bis Klassik. 

 


 

 

Presseartikel für die OTZ am 1. Nov. 2017

500-jähriges Hofbestehen in Dreba

Fährt man durch die Gemeinden im ländlichen Raum des Saale-Orla-Kreises, so findet man rechts und links der Straßen zum Teil wunderbar restaurierte alte Gehöfte und Vierseithöfe. In Dreba im Oberland steht solch ein Gehöft, das in diesem Jahr sein 500-jähriges Bestehen verzeichnen kann. Familie Weise besitzt einen der acht Urbetriebe, die zur Gründungszeit Drebas existierten. In kirchlichen Unterlagen aus dem Jahr 1517 wird Hannß Jacob, ein Vorfahre der Familie Weise, nachweislich als einer von acht Besitzern eines ländlichen Anwesens in Dreba genannt, dessen Grundstück vom Hof bis zur Weiraer Flur führte. Das so genannte Hofgelänge oder Hofraite, wie es damals genannt wurde – besteht noch bis heute.

Gerhard Weise, geboren im Frühjahr 1930, sammelt seit vielen Jahren Dokumente und Informationen rund um die Gemeinde Dreba und seine Familie, und seine umfangreichen Notizen und Kopien alter Dokumente geben einen aufschlußreichen Einblick in die damalige Zeit. Einen überraschenden Dokumentenfund habe er vor einigen Jahren auf dem Hof gemacht, so Gerhard Weise. Es kamen Niederschriften und Urkunden aus dem 17. und 18. Jahrhundert ans Licht, die er teilweise aus dem Altdeutschen übersetzen ließ und sorgfältig archivierte. Viel von seinen Recherchen trägt er gewissenhaft in der Dorfchronik ein, damit spätere Generationen darüber informiert sind.

Das Wohnhaus auf dem Hof wurde 1853 durch Christiane Rosine Jacob und ihrem Vater neu aufgebaut. Eine Inschrift im Torbogen erinnert an dieses Datum. Seid dem gab es immer wieder bauliche Veränderungen, die sich aus dem wirtschaftlichen Fortschritt und den stetig wechselnden Lebensbedingungen ergeben haben. Bis dato lebten auf diesem Hof bereits neun Generationen Jacob. Durch Einheirat im Jahr 1847 wurde aus Jakob der Familienname Blöthner, der wiederum durch Einheirat im Jahr 1957 zu Weise wechselte.

Zu DDR-Zeiten wurden die Ländereien durch die Landwirtschaftliche Produktionsgesellschaft kollektiviert, doch seit der Wende wird das Land wieder in Eigenregie bewirtschaftet. „Wir standen 1990 vor der großen Entscheidung, unsere Wirtschaft wieder aufzubauen oder ewig Knecht auf eigener Scholle zu bleiben. Wir haben uns für das erstere entschieden. Es war für uns ein schwerer Anfang. Wir mussten Maschinen, Geräte und Rinder neu anschaffen. Es war der Neuanfang für unsere Nachkommen, und es war der richtige Schritt.“ Gerhard Weise ist merklich stolz auf die lange Geschichte, auf die seine Familie zurückblicken kann. „Wir haben immer nach der folgenden alten Devise unserer Vorfahren gelebt: Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen.“ Dass der Hof bereits ein halbes Jahrtausend besteht und absehbar ist, dass diese Tradition in Zukunft weitergeführt wird, erfüllt den 87-jährigen Gerhard mit Zufriedenheit. Mittlerweile betreibt sein Sohn Mathias Weise den Hof, und auch die darauf folgende Generation mit Gerhards Enkeln und Urenkeln ist bereits in der Spur. Wenn das kein Grund zum Feiern ist! „2018 wird sich bestimmt ein geeigneter Termin für ein Hoffest finden“, so Gerhard Weise.

Die Familie Weise kümmert sich nicht nur um den Hof, sondern ist ausserdem auch sehr an der Entwickung des Dorfes interessiert. Als vor 5 Jahren die Idee einer Stiftungsgründung entstanden ist, waren Mathias und Gerhard stets behilflich. Sie unterstützen die ehrenamtlich tätige Institution seit einigen Jahren unter anderem mit der Bereitstellung des Kuhstalls für das kulturelle Sommererlebnis KULTUR IM KUHSTALL.

 


 

 

Portrait über Musiklehrer und Chorleiter André Kraft für die OTZ am 18. Sept. 2017

Porträt eines Fürsprechers für die Musik 

- André Kraft und seine Berufung -

 

Zufrieden lächelnd sitzt André Kraft auf der Bank vor der Dorfkirche seines Wohnortes Keila. Das soeben beendete Benefizkonzert mit den beiden Chören aus Dreba und Knau war erfolgreich, und die Kirche kann dank der hohen Spendenbereitschaft zeitnah mit der Innenraumsanierung beginnen. Das Lob im Anschluss an die Veranstaltung auf sein ehrenamtliches und musikalisches Engagement in der Region lässt ihn verlegen schmunzeln, doch in seinen Augen blitzt auch Stolz.

André Kraft ist Musiklehrer mit Leib und Seele. Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht und arbeitet seit 1994 an der Grundschule Pößneck-Ost. Als ausgebildeter Erzieher für Musik und Religion wurde er zunächst 15 Jahre nur als Religionslehrer eingesetzt und musizierte mit den Kindern nach dem Schulunterricht. Während dieser Zeit ergänzte er sein Wissen um eine musiktherapeutische Ausbildung und übernahm 2007, zeitgleich zum Beginn seiner Musiklehrertätigkeit, die Position des Fachberaters für Musik für Grundschulen in Thüringen. Seit 1992 ist er in seiner Freizeit ehrenamtlicher Chorleiter im Frauenchor Dreba und im Volkschor Knau und steht darüber hinaus als Organist in den umliegenden Gemeinden zur Verfügung, wenn mal Not am Mann ist. In der Keilaer Dorfkirche sitzt André Kraft sehr gern an der Orgel und holt aus dem sonst eher selten benutzten Instrument viel heraus. Ulrich Schulze-Könitzer, der ehemalige Bürgermeister der Gemeinde, verriet mit einem Augenzwinkern: „Wenn die Orgel spürt, dass André Kraft die Kirche betritt, dann holt sie schon kräftig Luft, um gut klingen zu können.“ Kraft sei es wichtig, Musik privat und beruflich ohne Leistungsdruck zu vermitteln, und mit diesem Grundsatz schafft er sowohl bei seinen Schülern als auch bei seinen Chorfrauen einen guten Zugang zur Musik und eine freundschaftliche Verbindung.

Vor 6 Jahren wurde das Schulentwicklungsprojekt „Musikalische Grundschulen in Thüringen“ in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung und dem Bildungsministerium Thüringen ins Leben gerufen, und André Kraft wirkt seitdem als Landesprojektkoordinator mit Beratung und Fortbildungen daran mit. 43 Einrichtungen nehmen seit der Projektgründung als „Musikalische Grundschulen“ daran teil und vermitteln den jungen Menschen während der Grundschulzeit viel Wissen rund um die Musik. 

„Musik liegt mir sehr am Herzen, und die Möglichkeit, Begeisterung für Musik bei Kindern zu wecken.“, so Kraft im Gespräch. Er wirkt ausgeglichen und authentisch, während er von seinem beruflichen Leben und seinem musikalischen Wirken erzählt. Dank seiner Leidenschaft und seiner Bereitschaft, diese zu teilen, wird der Funke sicherlich bei seinen Schützlingen und Wegbegleitern vielfach überspringen.

 


 

 

Presseartikel für die OTZ am 10. Sept. 2017

Himmel, Erde, Luft und Meer

In der kleinen Dorfkirche in Keila ertönten am vergangenen Sonntag zum Tag des offenen Denkmals Chorgesang und Orgelklänge. Anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums als Chorleiter im Frauenchor Dreba und Volkschor Knau veranstaltete André Kraft eigenverantwortlich ein Benefizkonzert zugunsten der Innenraumsanierung der Keilaer Kirche. Es kamen vor Ort 522 € für die Instandsetzungsarbeiten zusammen. Der amtierende Oppurger Pfarrer Stötzner war früher Pfarrer im Kirchspiel Ziegenrück und hatte im Vorfeld in seinem Kirchspiel als Würdigung für André Krafts Tätigkeit gesammelt. Er schenkte ihm einen 3 kg schweren Sack voll Münzen im Wert von insgesamt 333,59 €, den André Kraft wiederum der Keilaer Kirche spendete. Die Kirchgemeinde freut sich über den Gesamtbetrag in Höhe von 855,59 € für den Erhalt der Dorfkirche Keila und bedankt sich bei allen Spendern.

Das Programm stand unter dem Thema „Himmel, Erde, Luft und Meer“ und umkreiste das bekannte und sehr vielfältige Kirchenlied des Predigers Joachim Leander, der von 1650 bis 1680 lebte und in seinem relativ kurzen Leben mit seinen Bundesliedern und Dankpsalmen großen Einfluss auf die pietistischen Gesangsbücher nahm. Während der Chorauftritte wurde das Stück in drei unterschiedlichen Varianten teils gemeinsam und teils separat von jedem Chor gesungen. 

Landrat Fügmann war auf persönliche Einladung erschienen und betonte im Anschluss an das Konzert in seiner Rede, wie wichtig das Ehrenamt für die Region sei, und dass die Kirchen in den Gemeinden nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Ehrenamtliche Arbeit und Spenden helfen, sie in Stand zu halten, auch wenn es eine Mammutaufgabe ist.

Der ehemalige Keilaer Bürgermeister Ulrich Schulze-Könitzer überreichte André Kraft im Namen der Kirchgemeinde Keila einen großen Präsentkorb. „Danke für die 25 Jahre Chorleiter der Volkschöre Knau und Dreba und als ehrenamtlicher Organist in den umliegenden Gemeinden.“, so Schulze-Könitzer. Die Bürgermeisterinnen der Gemeinden Knau und Dreba, Kathrin Göring und Petra Herzog, schlossen sich dem Dank an und lobten das ehrenamtliche Engagement des hauptberuflichen Musik- und Religionslehrers, der durch seine Arbeit in der Freizeit die Dorfgemeinschaft der beiden Gemeinden stärke. Die beiden Chöre überreichten ihrem Chorleiter stolz Blumen und honorierten sein Engagement mit dem Wunsch, ihnen noch lange zur Seite zu stehen. Auch Bärbel Krampf, Pastorin i.R., ehemalige Chorleiterin in Lichte und zudem seine Schwiegermutter, lobte seine Arbeit als Chorleiter und Organist und ergänzte „Ein Pfarrer ohne Organist ist schlecht. Und danke, dass Du in meiner Familie bist.“ 

Der Zustand der Wände im Innenraum der Kirche ist stark sanierungsbedürftig, und so kam die Benefizveranstaltung der Kirche sehr zugute. 

 


 

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